Archiv

Hier sind Beiträge abgelegt, die vor mehr als 12 Monaten unter "Aktuell" eingestellt wurden.

2012

 

 

1.10.12

Krebs durch Genmais und RoundUp (Monsanto)

Gen-Mais NK 603, der als Futter und Lebensmittel in Deutschland zugelassen ist und verwendet wird, ist krebserregend!

Hintergründe klick hier

Bundesamt für Risikobewertung BfR der Bundesregierung sieht kein Risiko

mehr dazu hier

 

17.9.12

Unser Hoffest 2012 war einfach nur schön!

Bei schönem warmen Wetter kamen viele nette Menschen und genossen einen phantastischen Spätsommertag!

Einladungskarte Einladungsplakat

01.09.12


Elstarernte hat begonnen - der Anfang in jedem Jahr:

Jetzt rollen wieder die Erntezüge durch unsere Orte und Regionen und bringen sichtbar für jeden, viele tausend Äpfel zu den Höfen ins Kühllager.
Auch hat hier in der Region der Anteil der Menschen zugenommen, die sich in polnisch, rumänisch oder bulgarisch unterhalten.
Das sind unsere fleissigen Erntehelfer, die für ein paar Wochen Ihre Heimat verlassen haben um hier Geld zu verdienen.
Jetzt heisst es konzentriert arbeiten, damit alle Äpfel rechtzeitig ins Lager kommen um lange knackig und lecker den Kunden zur Verfügung zu stehen.

 

31.08.12

Pestizid im Getreide – Ökotest empfiehlt Bio (Ausgabe M 0912 September 2012)

Bei der Untersuchung von 20 Getreide-Produkten auf Glyphosat ist Ökotest in 14 Fällen fündig geworden.
Der Hauptwirkstoff des Unkrautvernichtungsmittels Roundup wurde im Diamant Vollkorn Weizenmehl ebenso nachgewiesen wie im Seitenbacher Müsli 617 Fünf-Grund-Mischung und in Kamps Mehrkornbrötchen.
Ob das weltweit am meisten verkaufte Herbizid für Menschen schädlich ist, bleibt umstritten.
Eine französische Studie hat laut Ökotest nachgewiesen, dass bereits geringe Mengen von Roundup ausreichen, um menschliche Zellkulturen zu schädigen.
In einer argentinischen Untersuchung habe Glyphosat zu Missbildungen bei Tierembryonen geführt. „Wer Pestizdbelastungen vermeiden möchte, kauft pflanzliche Lebensmittel in Bio-Qualität“, empfiehlt Ökotest.

 

10.8.12

Unsere Apfelernte hat begonnen:

Unsere Frühäpfel Collina, Sansa und Delbar liegen bereits frisch gepflückt in unserem Hofladen.

Darüber hinaus gibt es unsere neuen Kartoffeln und Mirabellen, Pflaumen, Johannisbeeren usw.

Der Honig ist bereits geschleudert und wird bald abgefüllt.

Jedoch ist die Honigernte in diesem Jahr sehr klein, da wir ein sehr kaltes Frühjahr hatten und die Bienen das was sie im Frühling ernteten, selbst verbrauchten.

 

Unser Bild der Woche: Eine Biene im Anflug auf Springkraut, welches überall an den Bächen in unserer Region zur Zeit blüht.

 

 

23.7.12

Bewässerung in der Neupflanzung installiert

In unserer Junganlage haben wir eine Bewässerungsanlage aufgebaut.

So können trockene Zeiten gut überbrückt und den jungen Bäumen ein Traumstart ermöglicht werden:

 

14.6.2012

Was für ein Start ins Obstjahr...

Wir dachten, daß nach dem letzten Frostjahr mal wieder ein "normales" Jahr kommen könnte.

Aber es kam ganz anders als erwartet.

Wir hatten 4 starke Frostereignisse zu bestehen. Dazu oft kaltes und nasses Wetter in der Blüte mit der Folge, daß die Bienen und Hummeln kaum flogen.

Und nach den verheerenden Erfahrungen des letzten Jahres haben wir alle Möglichkeiten, die uns zur Verfügung standen genutzt um unsere Blüte und damit auch unsere Äpfel zu retten. Wir haben Feuer gemacht und Frostschutzgebläse aufgestellt, das Gras kurz gemulcht und die Bäume bewässert und und und...

Jedoch klingt das einfacher als es ist: Frostwächter wurden in den Parzellen aufgebaut, die permanent die Temperatur messen und bei einem bestimmten Grenzwert per sms Alarm schlagen.

Die Feuer müssen die ganze Zeit, in der es friert, auch brennen und die Maschinen müssen ständig überprüft werden, damit keine Leitung zufriert und die Lufttemperatur am Gebläse darf nicht zu hoch oder zu niedrig sein.

Also sehr lange Nächte und schöne Sonnenaufgänge......

Es war fast romantisch...

Da geht ganz schön viel Holz drauf...

Einer unser Frostguards...

-4 Grad an den Blüten und -6 Grad am Boden

Frostwarn-SMS

 

Fazit: Es gibt bei uns Äpfel in diesem Jahr, wenn auch weniger als in anderen Jahren.

Aber das Wetter war nicht nur im Rheinland eine Herausforderung. Es wird warscheinlich in diesem Jahr europaweit weniger Äpfel geben.

Klimawandel oder normale Abwechslung?

 

10.4.2012

Frostschutz in der Pfirsichblüte:

 

23.3.12

Erneut befristete Zulassung verbotener Pestizide

(PAN), 22. März 2012 -- Für konventionelle Maisbauern mag es eine gute Nachricht sein, für Imker, Natur- und Umweltschützer ist es eine schlechte: Wie auch schon 2010 und 2011, hat das für Ausnahmegenehmigungen für Pestizide zuständige Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auch in diesem Jahr das Insektizid Santana wieder befristet zugelassen.

Die befristete Zulassung zur Drahtwurmbekämpfung im Mais erfolgte als "Zulassung für Notfallsituationen". Diese EU-weite Regelung erlaubt eine auf 120 Tage begrenzte Zulassung von Pestizidprodukten, die längst verboten sind oder die für bestimmte Kulturpflanzen eigentlich nicht zugelassen sind, für den Fall, dass eine "Gefahr anders nicht abzuwehren ist". Rechtsgrundlage hierfür ist seit Juni 2011 Artikel 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009. Santana wurde jetzt zum dritten Mal in Folge über die Notfallregelung zugelassen. "Unter dem Deckmantel der Notfallsituation werden Jahr für Jahr Ausnahmen für verbotene Pestizide genehmigt. Hier wird den ökonomischen Interessen Einzelner Vorrang vor Umwelt- und Naturschutz eingeräumt und das zu einem volkswirtschaftlich fragwürdigen Preis" so Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany.

PAN kritisiert seit längerem diese Praxis. Eine 2011 europaweit durchgeführte Auswertung der Genehmigungen in Notfallsituationen zeigt, dass entgegen der Absicht, hier Ausnahmen zu regeln, die Genehmigungen für Notfallsituationen in den letzten 4 Jahren von 59 auf 310 gestiegen sind und somit zu einem "Regelzustand" wurden.

PAN-Agrarexpertin Susan Haffmans: "Für die Imker ist es nur ein schwacher Trost zu wissen, dass Santana nur begrenzt und unter Auflagen ausgebracht werden darf. Sie müssen sich im Zweifelsfall entscheiden, ob sie mit ihren Bienenkästen fliehen oder bleiben und hoffen, dass es zu keiner akuten oder chronischen Vergiftung ihrer Völker kommt".

Das Mittel "Santana" ist ein Mikrogranulat mit dem sehr bienengiftigen Wirkstoff Clothianidin. 2008 war er für das Massensterben von 11.500 Honigbienenvölkern und einer unbekannten Anzahl von Wildbienen in Deutschland verantwortlich. Damals wurden die Bienen durch die Stäube beim Aussäen des behandelten Saatguts kontaminiert. Längst ist bekannt, dass die wasserlöslichen, systemischen und hoch bienengiftigen Neonicotinoide, zu denen Clothianidin zählt, nicht am Ort ihrer Ausbringung verweilen, sondern sich überall in der Pflanze verteilen. Auf diese Weise können Honig- und Wildbienen auch über belasteten Nektar und Pollen mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen. Auch die Kontamination über das sogenannte Guttationswasser wird zunehmend als Problem erkannt. Hierbei handelt es sich um kleine Tropfen, die von Pflanzen bei bestimmten Temperaturen ausgeschieden werden, die erhebliche Pestizidkonzentrationen aufweisen können und von den Bienen zur Deckung ihres Flüssigkeitsbedarfs aufgenommen werden.

Für Nachfragen: Susan Haffmans (PAN), susan.haffmans@pan-germany.org, Tel. 040-3991910-25

17.1.12

Herbizide im Urin

Glyphosat, Hauptwirkstoff der meisten handelsüblichen Herbizide, ist ein Pflanzengift.

Es vergiftet aber nicht nur Pflanzen, sondern schleichend auch Tiere und Menschen.

An einer deutschen Universität wurden Urinproben der städtischen Bevölkerung auf Belastungen mit Glyphosat untersucht.

Alle Proben wiesen erhebliche Konzentrationen des Herbizidwirkstoffes auf, sie lagen um das 5 bis 20fache über dem Grenzwert von Trinkwasser.

mehr klick hier

 

13.1.12

Etwas zum Nachdenken:

Für die deutsche Massentierhaltung werden jährlich über 5 Millionen Tonnen Soja aus Südamerika importiert.

Das entspricht einer Fläche von 2,2 Millionen Hektar.

Auf dieser Fläche könnte man so viele Lebensmittel ökologisch produzieren, um 12 Millionen Menschen ein Jahr lang ausgewogen zu ernähren.

 

2011

 

FOOD CRASH
Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr
Autor: Felix zu Löwenstein

Bio? Als Luxus für Reiche ist das ja ganz nett".

Aber jetzt wird’s ernst. Fast sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden, und es werden ständig mehr.
Jetzt muss industriell produziert werden: mit Pestiziden, Kunstdünger, Gentechnik!“
Diese These klingt doch nach gesundem Menschenverstand! Aber ist sie wirklich zutreffend?
Oder gehen wir damit der Agrarindustrie auf den Leim, für die der Hunger in der Welt die Grundlage für ein florierendes Geschäft mit Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik-Saatgut ist?
In seinem Buch FOOD Crash macht der international angesehene Fachmann für Ökolandbau Felix zu Löwenstein verständlich, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist.
Und dass nicht die mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems führen.
Mit seiner zugespitzten These »Wir werden uns entweder ökologisch ernähren oder gar nicht mehr« betreibt Löwenstein keine apokalyptische Schwarzmalerei.
Vielmehr zeigt er an spannend und lebendig erzählten Beispielen, wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern.
Und er beschreibt, welche Hebel politischen und privaten Handelns dafür in Bewegung gesetzt werden müssen.

"Ein tolles Buch! Ich, Lothar Krämer hab es gelesen und kann es sehr empfehlen"

Gibts bei Amazon oder in jedem Buchhandel, 19,90 €

 

08.12.11

Neupflanzung abgeschlossen!

Wir haben gerade eine Neupflanzung von 2 Hektar Fläche fertiggestellt.

Die Bäume kommen aus einer regionalen Biobaumschule und kennen kein Unkrautvernichtungsmittel (Roundup etc).

Durch das trockene Wetter war unsere neue Plantage die ganze Zeit über befahrbar und wir konnten in aller Ruhe die neuen Bäumchen in die Erde setzen.

Anschließend mussten wir die Bäume aber doch angießen, damit sie gut anwachsen können.

Nun kann auf 20000 qm beste Apfelqualität entstehen.

Vielen Dank allen "Mitstreitern"!

Eindrücke von der Pflanzzeit:

 

 

28.9.11

Konzertankündigung:

Am Sonntag, 30.10.11 haben wir ganz besondere Gäste in unserem Hof.

Tara Bouman und Markus Stockhausen werden mit "Moving Sounds" unsere Halle verzaubern

Beginn: 17:00 Uhr

Eintritt und Info: klick hier

Anmeldung erbeten bitte an Haus Bollheim unter 02252 95 03 20 oder www.bollheim.de

Herzliche Einladung dazu.

 

23.9.11

Frost hier, pralle Bäume da!

Zeitungsartikel hier

 

16.9.11

Allestöter ROUNDUP verbieten!

Helfen Sie mit bei einer Unterschriftenaktion:

"Frau Aigner, wir nehmen Sie beim Wort und fordern den sofortigen

Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen,

Stopp des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzengifte in der Landwirtschaft und einen

Importstopp genmanipulierter Lebens- und Futtermittel!

Denn wir brauchen gesunde Lebensmittel für alle Menschen und Tiere!" mehr dazu klick hier

 

13.9.2011

Unsere Rest-Apfelernte läuft, aber viele Äpfel wird es in diesem Jahr wegen des Frostes im Mai nicht geben.

Dafür sind unsere Kartoffeln sehr gut geraten.

16.7.11

Collina ist da!

Trotz des Frostes hat die Frühapfelernte begonnen und die ersten wirklich leckeren Collina liegen im Hofladen.

 

15.7.11

Frostschäden im Obstbau!

In diese Jahr hat es noch sehr spät zwei Frostnächte in Meckenheim gegeben.

Am 2.5. und 3.5 lagen die Nachttemperaturen in unseren Obstanlagen deutlich unter -3 Grad und haben die kleinen Äpfel empfindlich geschädigt.

Mittlerweile ist klar, dass ein großer Teil der Äpfel erfroren ist und die Apfelernte in diesem Jahr kleiner ausfallen wird.

Eine Versicherung dagegen gibt es nicht und für eine Frostschutzberegnung gibt es in Meckenheim nicht genügend Wasser.

Riss in der Schale. Der Apfel ist später stark berostet und unverkäuflich.

Diese verkümmerten Früchte sind mittlerweile abgefallen

Diese Frucht hat zerstörte Zellen und stirbt ab.

 

 

9.6.11

EHEC - Stand der Dinge: Bio-Lebensmittel: Glaubwürdig, umweltschonend, wertvoll -klick hier

 

Herzliche Einladung zum Filmabend bei uns:

Film "Áprád Pusztai - Whistleblower" in Meckenheim

Im Rahmen der Aktionswoche "Natürliche Vielfalt ohne Gentechnik" wird der Film über den britischen Gentechnikforscher Dr. Áprád Pusztai gezeigt, der die Gefahren der Gentechnik aufdeckte.

Der Film: Im August 1998 gibt der führende Wissenschaftler für Nahrungsmittelforschung, Dr. Áprád Pusztai, im britischen Fernsehen ein kurzes Interview. Er erklärt, dass er zwar an den segensreichen Nutzen der Gentechnik bei Nahrungsmitteln glaube, aber vor der Zulassung müssten unbedingt Langzeittests durchgeführt werden. Nach dem bisherigen Wissensstand würde er keine genveränderte Nahrungsmittel essen. Seine Gründe für diese Äußerungen sind einfach – er hat Testreihen durchgeführt, in denen Ratten mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel gefüttert wurden. Sie erlitten gravierende Organveränderungen, Entzündungen, Immunschäden und retardiertes Organwachstum.

Pusztais Erklärung platzt wie eine Bombe in die Goldgräberstimmung der Gentec- Nahrungsmittelindustrie. Zu dem Zeitpunkt, als Pusztai seine Entdeckung an die Öffentlichkeit gibt, ernähren sich die amerikanische und die britische Bevölkerung bereits zu zwei Dritteln von Lebensmitteln, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten – ohne irgendetwas davon zu ahnen. Innerhalb weniger Stunden ist Pusztai in heftigstem politischem Kreuzfeuer.

Es wird ihm verboten, sich weiter zu seinen Forschungen zu äußern. Seine Unterlagen werden konfisziert, der Zugang zu seinen Labors versperrt. Wenig später erhält er die Kündigung und wird aus dem nationalen Wissenschaftsgremium, der Royal Society, ausgeschlossen. Druck von höchsten politischen Instanzen erwirkt innerhalb weniger Tage Árpád Pusztais persönlichen und beruflichen Ruin.

Diskussionspartner:
Toni Speier von Greepeace

Datum und Zeit:
Donnerstag, 16. Juni 2011
19:30 Uhr - ca 45 min anschließende Diskussion

Ort
Obstplantagen Krämer
Hofladen
Bonner Str 2
53340 Meckenheim

 

 

 

31.5.2011

EHEC - Entwarnung für Biogurken

Uns erreichte diese Stellungnahme heute. Sehr informativ und sachlich.

EHEC-Infektion
Hintergrundinformation zum derzeitigen Stand des Wissens

 

 

 

Jetzt werden Apfelblüten ausgedünnt.

Das klingt erstmal komisch, wenn man doch Äpfel haben möchte und dazu noch Imker ist.

Aber unsere Bäume können nicht so viele Äpfel groß ziehen, wie Blüten daran sind.

Das gäbe in diesem Jahr nur "Murmeln" und im nächsten Jahr hätte der Baum dann gar keine Blüten, weil er sich verausgabt hat.

Da wir (Bio`s) keine Hormone zur Blütenausdünnung einsetzen, kämmen wir einen Teil der Blüten aus dem Baum heraus.

 

 

 

11.4.11

Kartoffeln in den warmen Boden gelegt.

Nachdem wir unseren Saatkartoffeln länger vorgekeimt, und in alten Obststeigen gelagert haben konnten wir sie nun in den warmen Boden legen. Nun können sie wachsen und haben durch das Vorkeimen einen Zeitvorsprung. Dies ist wichtig, da wir keine chem. Mittel gegen die Krautfäule einsetzen.

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Farben sammeln für den Winter...

 

8.4.2011

Es blüht so schön......

Eindrücke ohne Worte:

 

 

 

 

19.3.2011

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt, dass das technisch unmöglich sei.

Gedanken von Rüdiger Dahlke zur gegenwärtigen Situation. klick hier

 

16.3.2011

Die Ereignisse in Japan halten uns fast in einer Schockstarre gefangen.

Wir hatten uns ja nach Tschernobyl schon so einiges vorstellen können. Aber jetzt droht unsere Vorstellungskraft zu versagen.

 

 

Und dennoch hier ist Frühling: Unsere Bienen fliegen und tragen Weidenpollen an dicken gelben Höschen heran.

Die Bäume treiben aus und die Vögel machen morgens ab 5:00 Uhr einen Lärm, als müssten sie noch schnell alle Nachrichten in die Welt rufen, bevor der Berufsautoverkehr einsetzt.

Wir schneiden zurzeit noch die letzten Bäume und bereiten die Kartoffeln auf die Aussaat vor.

Dann werden noch die letzten Maschinen gewartet oder repariert damit das Frühjahr so richtig kommen kann.

Unsere neuer Online-Hofladen ist auch im Netz und wird gerne und rege genutzt. mehr dazu klick hier

Weitere Liefergebiete werden gerade vorbereitet.

 

17.2.2011

Wir haben Angst um unsere Bienen!

Frau Aigner sei Dank, ist dies berechtigt...

Monitor Bericht 616 vom 17.1.2011 klick hier

 

 

4.2.2011

Dümmer als die USA erlaubt


Obwohl in den USA der Anbau genmanipulierter Zuckerrüben bereits Mitte 2010 verboten wurde, ist in Deutschland wieder ein Freisetzungsversuch beantragt worden. Anmelder ist die Monsanto Agrar Deutschland GmbH. Bereits seit 2008 laufen mit diesen Rüben Freisetzungsversuche des deutschen Saatgutkonzerns KWS beziehungsweise dessen hundertprozentiger Tochter, Planta GmbH. Die manipulierten Rüben wurden von der KWS gemeinsam mit dem Gentechnik-Konzern Monsanto entwickelt.

Ihnen wurde ein Resistenz-Gen gegen das Totalherbizid Roundup (mit dem Wirkstoff Glyphosat) von Monsanto eingebaut. Noch bevor der letzte Versuch abgeschlossen ist sollen diese Rüben erneut von 2011 bis 2013 in Nienburg / Saale in Sachsen-Anhalt in die Umwelt freigesetzt werden. Hier geht es nicht um Wissenschaft sondern um die Durchsetzung der kommerziellen Anwendung.

Da ein Antrag auf kommerziellen Anbau in der EU von der KWS und Monsanto schon vor mehreren Jahren eingereicht wurde, ist klar: Ziel der Freisetzung ist es, den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben in Deutschland und Europa zu ermöglichen.

Darum muss der Versuch verboten werden:

Der durch den Versuchsanbau eingeleitete kommerzielle Anbau von genmanipulierten Zuckerrüben ist aufgrund der Biologie der Pflanze hochriskant und öffnet gentechnischer Verunreinigung über einen langen Zeitraum und lange Distanzen Tür und Tor: Zuckerrüben kreuzen über extrem weite Entfernungen aus - laut jüngsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen bis zu 10 Kilometer. Zuckerrüben können befruchtungsfähige Nachkommen mit verwandten Arten wie Mangold, Spinat oder Rote Beete bilden.

Zuckerrüben können langlebige Unkrautpopulationen bilden, transgene Konstrukte sich dadurch für lange Zeit in der Umwelt halten

Das Pestizid Roundup, gegen das die Gen-Rüben resistent gemacht wurden, ist hochtoxisch. Aktuelle Studien zeigen massive Schäden bei Amphibien, toxische Effekte auf DNA und Gebärmutterzellen. Die Verwendung dieses Ackergifts darf daher keinesfalls durch den Anbau herbizidresistenter Gen-Pflanzen weiter gefördert werden.

In mehrjährigen Versuchen wurde in England nachgewiesen, dass der Anbau herbizidresistenter Gen-Rüben noch schädlichere Auswirkungen auf das Ökosystem und die biologische Vielfalt hat als der konventionelle pestizidbasierte Zuckerrüben-Anbau.

Der Anbau herbizidresistenter Gen-Pflanzen führt, wie die Beispiele Kanada, USA oder Argentinien zeigen, zu einer beschleunigten Resistenzbildung von Ackerkräutern gegen die entsprechenden Pestizide. Resultat ist ein steigender Pestizideinsatz.

Werden Sie aktiv: Fordern Sie Landwirtschaftsminister Aigner auf, die Freilandexperimente von Monsanto und KWS mit genmanipulierten Zuckerrüben zu verbieten


Quelle: Umweltinstitut München

weitere Informationen erhalten Sie hier

 

24.1.11

Dioxin - Stellungnahme von Demeter

Die Öko-Pioniere von Demeter sehen die Dioxin-Krise als deutlichen Warnschuss an die Politik, endlich einen Systemwechsel in Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung
durchzusetzen.

„Alle jetzt angekündigten Maßnahmen zielen doch lediglich auf Symptom- Bekämpfung und gehen nicht an die Wurzel des Übels“, kommentiert Klemens Fischer vom
Demeter e. V..

Die Biodynamiker fordern eine konsequente Neuausrichtung der Agrarpolitik: „Weg vom industriellen Prozess hin zu einer am Tierwohl und damit am Wohl des Menschen orientierten, überschaubar strukturierten Landwirtschaft.“

Die 1400 Demeter-Bauern in Deutschland und viele ihrer Öko-Kollegen hätten längst gezeigt, dass tiergerechte Haltung in einem vielfältigen, geschlossenen Hoforganismus einziger Garant für qualitativ hochwertige Lebensmittel sei. Sie halten genau so viele Tiere wie es ihren Weide- und Ackerflächen angepasst möglich ist, erzeugen das benötigte Futter überwiegend selbst und verwandeln den Mist der Tiere in besten Dünger, der die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig fördert.

Wer im Gegensatz dazu Tiere als reine Produktionsmittel betrachte, habe beim Futter dann allein den Output – Fleisch oder Ei - im Blick und greife auf alles zurück, was Kalorien zuführe, unabhängig davon, ob es der Tiernatur entspricht.

„Im Grunde genommen steht hinter der Dioxin-Problematik dasselbe verhängnisvolle Denken wie bei BSE vor elf Jahren. Es zeigt sich, dass Politik und Agrar- Industrie daraus nichts gelernt haben. Alle Bemühungen richteten sich lediglich auf Optimierung technologischer Prozesse oder auf schärfere Kontrollen und sind gescheitert“, unterstreicht Demeter-Vorstand Stephan Illi.

Der Wunsch der Verbraucher nach gesunder Nahrung erfülle sich nur, wenn respektvoller Umgang mit den Tieren mit verantwortungsbewusster Herdenführung und tiergemäßer Fütterung einher gehe und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus diesen transparenten Zusammenhängen entsprechend honoriert würden.

„Wer sich an den Bedürfnissen des Tieres orientiert und entsprechend füttert, erhält nicht nur gesunde Tiere, sondern auch besonders leckere und gesunde Lebensmittel“, erklären die beiden Demeter-Vorstände Fischer und Illi.


Renée Herrnkind
Journalistinbüro Schwarz auf Weiss
Demeter Pressesprecherin

Januar 2011

Ein gutes neues Jahr wünschen wir Ihnen

jedoch

der Dioxin-Skandal zeigt einmal mehr: Irgendwann landet das Gift, mit dem wir Pflanzen, Böden und Gewässer großflächig verseuchen, auf unserem Teller. Insbesondere dann, wenn Kriminelle die Lebensmittelkette zum Endlager für Dioxin machen und unsere Behörden hilflos zusehen.

Der Bundeslandwirtschaftsministerin sollte zum Schutz der Verbraucher mehr einfallen, als die Futtermittelindustrie nach Verbesserungsvorschlägen zu fragen.

Seit der BSE Krise wissen wir, dass Verantwortung und Moral in dieser Branche nicht beheimatet sind und die Behörden jetzt endlich eine lückenlose und effiziente Kontrolle einführen müssen. Wir wollen kein Gift oder ekelerregende Zutaten im Futter unserer Tiere und in unseren Lebensmitteln.

weiterlesen... klick hier

Film Tipp zum Thema ... klick hier

 

2010

 

2.11.10

Die Lüge vom teuren Ökostrom!

Die Redaktion der Monitorsendung geht dieser Frage nach.

Sendung wurde am 21.10.10 ausgestrahlt.

Mehr? klick hier

 

23.9.2010

Mondäpfel

Gestern Abend haben wir bei strahlendem Mond wieder einmal Äpfel geerntet.

In der Kühle der Nacht und bei einem schattenwerfenden Mond konnte man sich gar nicht satt sehen an der Pracht, die an den Bäumen hing.

Trotz der Nachtstunden gab es kaum einen unserer Pflücker, der wirklich müde wurde.

 

 

20.9.2010

Mondapfelernte

Die erste Vollmondphase zur Erntezeit werden wir wieder nutzen um bei Taschenlampen- und Mondlicht besondere Äpfel zu ernten.

Dies findet am 22.9 ab 20:00 Uhr statt und dauert ca 2,5 Std.

Bei Interesse bitte melden unter 02225 - 2577

Max. 10 Teinehmer möglich.

 

Hoffest 2010 Rückblick

Es war schön, sehr schön möchte man sagen.

Das Wetter war angenehm und die Sonne lachte zeitweise wie im Juli.

Die Besucher waren freundlich, aufgeschlossen und kamen mit vielen Kindern.

Diese hatten hier viel zu tun und sahen hinterher manchmal aus wie die Dreckspatzen.

Äpfel wurden auch geerntet und probiert. Direkt vom Baum in den Mund - kürzere Wege gibt es nicht.

Am Sonntag um 15:00 Uhr gab es dann keine Grillwürstchen mehr.

Aber darben musste dennoch keiner.

Auch wenn es manchmal kleine Warteschlangen gab, war die Stimmung entspannt.

Mit einer Ausnahme: Bei der Hofquizauflösung mit Ziehung der Gewinner schwieg der ganze Hof kurzzeitig......

Danke an alle fleissigen Hände (und dass waren viele), die das Fest erst möglich gemacht haben,

aber auch Dank an die vielen netten Besucher, ohne die das Fest nicht so erfolgreich hätte werden können.

 

Hoffest 2010

Liebe Kunden und Freunde unseres Hofes.

Bald ist es soweit und unsere Tore öffnen sich und erlauben einen Einblick hinter die Kulissen und in die Felder.

Kommen Sie und stellen Sie all die Fragen, die Sie immer schon stellen wollten aber keine Gelegenheit dazu fanden.

Pflücken Sie sich Ihre Lieblingsäpfel ganz frisch vom Baum.

Erleben Sie den Unterschied zu manch anderen Äpfeln.....

zum Vergrößern bitte in das Bild klicken

 

 

16.8.2010

Nun hat die Wartezeit wieder ein Ende!

Wir haben mit der Ernte begonnen:

Es gibt wieder eigene Kartoffeln, festkochend oder mehligkochend und seit letzter Woche haben wir die Äpfel Collina und Sansa, die beiden ersten Sorten, aus unserem Anbau im Hofladen liegen.

Während der Hitze im Juni/Juli sah es erst so aus, ob die meisten Äpfel in diesem Jahr kleiner bleiben würden. Doch diese Angst ist wohl unbegründet gewesen.

Ab Mitte dieser Woche kommt dann die Sorte Delbar hinzu und unsere Pflaumen, sowie die ersten reifen Kürbisse.

Später ernten wir noch 5 weitere Kartoffelsorten und 12 weitere Apfelsorten sowie 6 verschiedene Kürbisse.

Unsere ersten Honiggläser mit der Sommertracht 2010 aus Meckenheim werden in Kürze auf dem Ladentisch stehen. Und die Bienen fliegen immer noch fleißig....

 

 

 

 

7.6.2010

Ideales Kartoffelwetter

Derzeit wachsen die Kartoffelpflanzen sehr schnell und schön.

Wir hacken, häufeln und sorgen dafür, daß Gräser und Co den Kulturpflanzen nicht Wasser und Nährstoffe entziehen.

 

In den Obstplantagen werden jetzt schon Äpfel gepflückt, aber nicht die Großen, sondern die ganz Kleinen.

Wir müssen die Bäume, die zuviele Früchte tragen ausdünnen.

Unsere Bäume können zwischen 80 und 150 Äpfel groß werden lassen ohne daß sie selber Mangel leiden oder im nächsten Jahr keine Blüten mehr tragen.

 

Unsere Imkerei entwickelt sich prächtig:

Zur Zeit ist der Völkerbestand auf 9 angewachsen, wobei davon 5 Jungvölker sind.

Schwärme hat es auch schon gegeben, die leider weggeflogen sind. Die hatten etwas Anderes (Besseres?) vor.

Den ersten Honig wird es wohl in ein paar Wochen geben, wenn alles klappt....

 

28.5.2010

Bienenhotline eingerichtet

Ab sofort helfen wir wenn in Meckenheim oder Umgebung Bienenschwärme auftreten.

Unter 0151 - 28461202 sollte immer ein Imker erreichbar sein, der sich um die Honigbienen kümmert.

Die Schwärme werden fachgerecht eingefangen, abtransportiert und einem Imker zugeführt.

 

9.4.2010

Frühling kommt mit aller Macht

Nun ist der langersehnte Frühling da und es summt und brummt in den Plantagen wieder.

Die Wildbienen kriechen aus ihren Löchern, die Hummeln suchen schon kräftig die Blüten

Unsere Honigbienen fliegen auch schon ganz emsig.

Während die Bienenkönigin täglich bis zu 1000 Eier legt, pflegt ihr Hofstaat die Brut und lagert Weidenpollen ein.

Auch wir sind fleißig, denn nun werden die Felder für die Saat vorbereitet und in den Apfelplantagen beginnt die Zeit des Pflanzenschutzes.

Das heißt, ganz genau den Wetterbericht verfolgen und bei aufkommenden Regen noch schnell einen Schwefelbelag auf die jungen Blättchen legen, damit diese vor Pilzsporen geschützt sind.

Am 25.4.2010 ist das diesjährige Blütenfest in Meckenheim. Herzliche Einladung dazu. Mehr dazu hier.

Zu guter Letzt:

Uns wurden kürzlich 70 neu gepflanzte Bäume gestohlen. Der Dieb hat diese bei Nacht entwendet.

Möge er keine Freude an diesen Bäumen haben und jedes Mal wenn er an den Bäumen vorbeigeht, einen Ast ins Gesicht geflitscht bekommen.

 

17.2.2010

Eindrücke aus der Plantage

zum vergrößern darauf klicken:

 

25.1.2010

Ein richtiger Winter....

Schlitten, Schneebälle, Räumschild, Lavagranulat, Schmelzwasser aber auch höhere Heizkosten, rutschiger Boden, Frieren, wenig Sonne, kalte Finger.

Wie man es auch dreht, alles hat zwei Seiten.

Wir freuen uns jedoch am Winter, denn der verlängert die Knospenruhe und verspätet das Brutverhalten unserer Bienen.

Und es entstehen im Frühjahr weniger Probleme mit auftretendem Blütenfrost.

Nur die Arbeit hat keine Winterruhe - der Baumschnitt läuft auf Hochtouren, ob mit oder ohne Schneeball.

2009

9.12.09

Einige Gedanken zum Klimagipfel in Kopenhagen
Von Jürgen Grahl

Man benötigt keine prophetischen Fähigkeiten, um den Ausgang der Kopenhagener Klimakonferenz vorherzusagen:
Sie wird scheitern wie alle ihre 14 Vorgänger seit 1992. Pardon, natürlich wird sie nicht scheitern, sondern man wird weltbewegende Erklärungen darüber abgeben, welch ernste Bedrohung und nie gekannte Herausforderung der Klimawandel doch darstelle, wie sehr und mit welch tiefer persönlicher Betroffenheit man sich der Notwendigkeit bewusst sei, entschlossen, energisch, konsequent und ohne weiteren Zeitverlust, ohne um den heißen Brei herumzureden und ohne die Weltgemeinschaft weiter mit unnützen leeren, salbungsvollen Worthülsen zu quälen und einzulullen, wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten, und so wird man den weltbewegenden Beschluss fassen, eine Nachfolgekonferenz einzuberufen, auf der man sich dann entschlossen, energisch, konsequent und ohne weiteren Zeitverlust, ohne um den heißen Brei herumzureden.... weiter hier

 

 

1.12.2009

Strafanzeige gegen den Klimawandel?

......Wir erwarten mehr von unseren Politikern als von einer Brummfliege, die immer wieder mit dem Kopf gegen die leuchtende Lampe fliegt.......

lesen Sie hier weiter

 

 

28.11.2009

Pflanzungen beendet

Jetzt haben wir vor dem Wintereinbruch doch noch alle Bäume gut in den Boden gepflanzt.

Dies ist umso wichtiger, da bei Temperaturen über 4 Grad C die Wurzeln schon wachsen.

Wenn es im nächsten Frühjahr dann warm wird, sind die Bäume schon fest verwurzelt und können trockenen Perioden besser überstehen.

2 ha oder 20000 qm sind nun als Obstanlage neu entstanden.

Die Biobäume kommen größtenteils aus einer Biobaumschule aus der Region, ein kleiner Teil aus Holland, und kennen keine synthetische Chemie.

So können wir sicherstellen, dass sie eine ganz saubere Biografie haben - vom jungen Baum bis hin zur Frucht.

Aber nun ist die Arbeit nicht vorbei, denn nun werden die Bäume angebunden und einige Äste müssen auch noch heruntergebunden werden.

Auch werden in einer Junganlage besonderes Augenmerk auf den Besatz an Mäusen gelegt, da diese im Winter doch einen beträchtlichen Fraßschaden an den Wurzeln anrichten können.

zum vergrößern auf das Bild klicken

 

26.10.2009

Apfelernte 2009 ist beendet!

Nach vielen Tagen und Stunden in den Plantagen, teilweise bei Nacht, ist unsere Apfelernte nun beendet.

Wir freuen uns an der guten Qualität und sind sehr dankbar, daß wir von Frost, Hagel und Trockenheit verschont geblieben sind.

Großer Dank gilt all den vielen Helfern von nah und fern und ihren fleißigen Händen die bei jedem Wetter tausende Äpfel gepflückt haben.



Nun ist die Arbeit aber nicht vorbei, denn neben dem Sortieren der Äpfel, pflanzen wir zur Zeit auf etwa 2 Hektar neue Apfelbäume.

So ist das Ende auch ein Anfang....

Es grüßt Sie herzlich

Lothar Krämer

1.10.2009

Nach der Wahl ist vor den Koalitionsverhandlungen!

CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab.

Tragen Sie sich bitte in die Unterschriftenliste ein, in der unsere Politiker daran erinnert werden, wofür sie sich stark gemacht haben - vor der Wahl!

Unterschriftenliste klick hier

 

10.9.09

Monsanto ist eine große Chemiefirma, die auch in der konventionellen Landwirtschaft viele Gewinne erziehlt.

Dies vor allem mit dem Herbizid (Unkrautvernichtungsmittel) Roundup und gentechnisch veränderten Organismen (GVO oder GMO).

Diese Firma strebt die Weltherrschaft über Lebensmittel an!

Das klingt unglaublich....

Marie-Monique Robin hat recherchiert was es mit dieser Firma auf sich hat und wie sehr sich unsere Welt verändert hat, seit es die Segnungen dieser Firma gibt.

Das Buch gibt es hier und die DVD hier

Kurzinformation zum Film gibt es hier als .pdf Datei

Den Film kann man sich aber auch kostenlos hier ansehen: Mit Gift und Genen!

Tipp: Jeder, der Kinder hat und/oder der die Umwelt und seine Gesundheit erhalten will sollte sich diesen Film/Buch ansehen.

 

 

3.8.2009

Neue Äpfel sind da!

Es ist wieder soweit. Die Apfelernte hat begonnen. Collina heißt das Zauberwort, mit dem einem das Wasser im Munde zusammnen läuft.

Diese, vorwiegend im Biolandbau beheimatete Sorte wurde in Holland von Mart Vandewall gezüchtet und überzeugt mit Festigkeit und Aroma, welches man nur selten bei Frühäpfeln findet.

Auch hat die Pflaumenernte begonnen und bald folgen die Mirabellen, Pfirsiche etc.....

Und die Bienen fliegen und fliegen......

 

 

 

 

3.6.2009

Hofeigene Bienen

Seit kurzem haben wir 4 eigene Bienenvölker.

Diese Völker, die aus Schwärmen im Mai gebildet wurden, werden jetzt gemäß der Demeter-Richtlinien gehalten.

D.h. es werden im Brutraum keine Wachsmittelwände vorgegebenen, sondern die Bienen bauen ihre Waben ganz selbstständig.

Und dann hoffen wir, dass es genügend Nektar gibt, damit es im nächsten Jahr so aussieht: Waben voller Honig!

 

27.3.2009

Herzliche Einladung zum Meckenheimer Apfelblütenfest

Am 26.4.2009 findet in Meckenheim das Blütenfest statt.

Die Stadt Meckenheim und alle Obstbauern laden Sie herzlich ein, diese erlebnisreiche und betörende Schönheit gemeinsam zu erleben.

Mit der Kutsche oder dem Fahrrad, aber auch zu Fuß gibt es viel zu entdecken rund um den Apfel.

Der Flyer steht zum Download als .pdf bereit. Klick hier

 

26.3.2009

Frühling sehnsüchtig erwartet.....

Bis zum heutigen Tag haben wir hier in Meckenheim 204 L Wasser pro qm bekommen. Das ist etwa ein Drittel des langjährigen Durchschnittniederschlages.

Der Boden ist gesättigt und wir warten dringend auf wärmeres Wetter. Die Kartoffeln müssen in die Erde, dazu muß aber der Boden vorbereitet werden.

Derweil schneiden wir immer noch Bäume und sortieren die letzten Äpfel.

 

 

26.2.2009

AKTION: Gentechnik-Pflanzen in Europa verhindern!

In den nächsten Tagen stehen wichtige Entscheidungen in Brüssel an:

- Am 2. März soll die zwangsweise Aufhebung der Anbauverbote für Mon810 in Österreich und Ungarn vom Ministerrat abgesegnet werden.

- Bald danach müssen die Minister über zwei weitere Anbauverbote in Griechenland und Frankreich abstimmen.

- Die Kommission will ausserdem erstmals seit 1998 zwei neue Gentechnik-Maisssorten (bt11 von Syngenta und 1507 von Pioneer) zulassen.

Für all diese Entscheidungen gilt: Nur eine 2/3 Mehrheit im Rat der Umweltminister kann sie noch stoppen. Bisher hat die Bundesregierung sich dazu nicht verbindlich geäussert. Schreiben Sie deshalb an Umweltminister Gabriel und Landwirtschaftsministerin Aigner und fordern Sie eine klare Stimme gegen Gentechnik!

Machen Sie mit bei der E-Mail-Aktion!

http://www.keine-gentechnik.de/gentechnik-alarm.html

 

 

4.2.2009

"Der Bauer hat im Winter bestimmt Urlaub......."

Dies oder so ähnlich formuliert hören wir sehr oft.

Dabei ist unser Tag so voll, daß garantiert keine Langeweile entsteht. Urlaubstage gibt es in der Landwirtschaft meist deutlich weniger als in anderen Berufsgruppen.

Was wir Obstbauern so den lieben langen (bzw. kurzen) Wintertag tun:

Äpfel sortieren, aufbereiten und versandfertig machen (bis heute ca 600.000 Stück), Bäume schneiden (von den ca 17.000 Bäumen haben wir schon 3.500 geschnitten, Maschinen reparieren und warten, Frühjahr planen (2009 pflanzen wir ca 1,5 ha neu)...etc.

Und so geht es nicht nur uns, sondern fast allen Kollegen. Daß wir Bauern im Winter nicht oder nur selten mit dem Traktor fahren, bedeutet nur, daß unser Arbeitsplatz sehr vielschichtig und abwechslungsreich ist.

Solange Menschen Bioäpfel essen, haben wir Biobauern Arbeit.

 

2008

23.12.2008

Hofkonzert

Bei unserem Hofkonzert am vergangenen Sonntag konnten sich die ca 70 Besucher stimmungsvoll auf Weihnachten vorbereiten.

Die Künstlerin Brigitte Birth spielte mit ihren Schülerinnen klassische Werke aber auch Weihnachtslieder. Die Besucher saßen auf Stroh und lauschten hingebungsvoll in dem ungwöhnlichen Konzertsaal. Anschließend gab es heißen Punsch und reichlich Bedarf zum Austausch.

Vielen Dank an die Künstlerin, und Frohe Weihnachten allen Kunden und Freunden!

 

 

17.10.08

Mondäpfel gepflückt

Auch in diesem Jahr wurden auf unserem Hof wieder Mondäpfel geerntet.
Am vergangenen Dienstagabend, zum Einbruch der Dunkelheit, begann die Mondapfelernte 2008.
Erst hat der Mond sich noch hinter den Wolken versteckt, kam dann aber doch in seiner vollen Pracht zum Vorschein.
Im Schein von Kopflampen wurden ca 10000 Mondäpfel geerntet.
Nach getaner Arbeit gab es noch ein gemütliches Ausklingen des Abends bei Mondlicht, Lagerfeuer und Tee.

Haben Sie Fragen zum Mondapfel?

Fragen Sie uns oder besuchen Sie die Mondapfelseite - klick hier

 

7.10.08

Apfelernte fast abgeschlossen, Kartoffeln im Lager, Kürbisse werden gerade geerntet...

Bald haben wir es geschafft: Zigtausend Äpfel, alle von Hand geerntet und nun gut behütet im Kühlen gelagert, Tagelang standen wir auf dem Kartoffelroder und sortierten die Früchte aus, die der Drahtwurm angeknabbert hatte (einige haben wir sicher noch übersehen...) Die Nerven der Mitarbeiter lagen an manchen Tagen blank, aber das Ende ist absehbar....

 

9.9.08

Apfelernte läuft auf Hochtouren / Hoffest 2008!

Derzeit ernten wir Gala, Elstar und Berlepsch. Ein Teil der Äpfel lagert nun schon bei 1,5 Grad C im Kühlhaus um lange knackig frisch zu bleiben.

Nun möchten wir Sie auch auf diesem Wege nochmal herzlich zu unserem Hoffest am kommenden Wochenende einladen.

Wir öffnen dann unser Hoftor und unsere Hallen um zu zeigen, was wir das ganze Jahr so machen, wer unsere Lieferanten sind.

Die Kinder finden viele spannende Sachen, wie eine Strohburg, den Klettertraktor, Kälbchen, Stockbrot, Filzen etc.

Für die Großen gibt es viele interessante Stände und Wissenswertes rund um den Bioapfelanbau mit Einblick in die Felder, Infos zu alternativer Energie usw.

Und für alle gibt es jede Menge unterschiedlicher Möglichkeiten lecker zu speisen und satt zu werden......

 

Herzliche Einladung

 

 

28.7.2008

Apfelernte 2008 hat begonnen!

Zunächst noch mit den Frühäpfeln haben wir unsere diesjährige Apfelernte begonnen.

Ab sofort erhalten Sie unsere fruchtig-süßen Collina in unserem Hofladen.

In wenigen Tagen folgen die Sorten Sansa und Delbar.

Die apfellose Zeit ist nun wieder zu Ende.........

Auch haben wir mit der Kartoffelernte begonnen: Rosara, rotschalige, gelbfleischige und vorwiegend festkochende Kartoffel ist wieder erhältlich.

 

6.6.2008

Äpfel pflücken im Juni?

Derzeit pflücken wir tausende kleiner Äpfel von den Bäumen um die Bäume zu entlasten. Viele unserer Bäume hätten, wenn wir sie ließen, 350 Äpfel und mehr an ihren Ästen.

Dies ist jedoch viel zu viel und würde dazu führen, dass im nächsten Jahr keine Blüten mehr an den Bäumen zu finden wären. So pflücken wir alle Äpfel bis auf 80 - 100 Stk. ab.

Da im Ökoanbau keine Hormone und Salze zum chemischen Ausdünnen verwendet werden, geschieht dies mit Hilfe vieler fleißiger Hände.
Das macht die Bioapfelproduktion zwar viel aufwendiger, erhöht aber gleichzeitig die menschliche Zuwendung bei jeder Pflanze. Und dies sollte man bitte nicht unterschätzen.....

 

 

5.5.2008

Bio-dynamische Präparate gerührt und ausgebracht

Homöopathie für unsere Böden......

 

11.4.2008

Jetzt produzieren wir Sonnenstrom!

Seit kurzem haben wir unsere 220 qm große Solarstromanlage (29 Kwp) fertiggestellt. Jetzt speisen wir in das öffentliche Stromnetz ein und ersparen unserem Klima damit ca 22000 kg (22 Tonnen) Kohlendioxid pro Jahr.

 

Auf das die Sonne nun kräftig scheint......

 

Link zu den Menschen, die diese Anlage kompetent und zuverlässig montiert haben: klick hier

 

1.3.2008

Das Frühjahr naht...

Die Wildgänse sind schon über unsere Köpfe nach Norden geflogen und künden das Frühjahr an.

Jetzt schneiden wir noch die letzten Apfelbäume, sortieren und verpacken weiterhin unsere leckeren Äpfel in Tüten und Kisten und bereiten uns so langsam auf das nahende Frühjahr vor:

  • Die Saatkartoffeln liegen schon in den Vorkeimkisten an der Sonne.
  • Die Traktoren werden einsatzfertig gemacht und Lager aufgeräumt.
  • Letzte Berechnungen über die Feldbestellung werden angestellt.
  • Es werden noch ca. 500 Bäume gepflanzt und ca. 1,8 km Bewässerungsrohre verlegt.
  • Und, und, und ........

Langeweile gibt es bei uns nicht.......